9 Tipps für Eislaternen, Eisbilder, gefrorenen Seifenblasen und andere Eisdeko
Der Winter ist im Naturgarten alles andere als langweilig. Eiskunstwerke im Garten entstehen fast wie von selbst, wenn Frost, Wasser und Naturmaterialien zusammenkommen. Ob Eisbilder, Eislaternen oder gefrorene Seifenblasen – mit einfachen Mitteln lassen sich draußen kreative Winterkunstwerke aus Eis gestalten, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern.
Diese Winterideen zum Basteln mit Kindern verbinden Naturerlebnis, Kreativität und Bewegung an der frischen Luft. Viele Projekte lassen sich direkt im Garten, auf der Terrasse oder vor der Haustür umsetzen und benötigen kaum Material. Gerade deshalb eignen sich Eiskunstwerke perfekt für Familien, die den Winter draußen erleben möchten.
Die Kunstwerke aus Eis sind vergänglich – doch genau darin liegt ihr Zauber. Sie laden zum Staunen, Experimentieren und Mitmachen ein und schaffen Familienmomente, die bleiben. Probiert es aus, spielt mit Formen und Farben und entdeckt, wie kreativ und lebendig der Winter im Naturgarten sein kann. ❄️✨

Das zeige ich euch in diesem Artikel:
- Eisbilder selber machen – einfache Eiskunstwerke, auch für kleine Kinder geeignet
- Gefrorene Seifenblasen – vergängliche, aber traumhaft schöne Winterkunst aus Eis
- Eislaternen aus Luftballons – ganz einfach und perfekt für den Garten
- Riesige Eislaternen im Eimer – Eiskunstwerke aus einem 10-Liter-Plastikeimer
- Blumige Winterdeko aus Eis – Eislaterne in der Gugelhupfform
- Tipp: Welches Wasser eignet sich für Eislaternen? – klares Eis vs. trübes Eis
- Winterlicher Türkranz aus Eis – Eiskranz für Garten & Hauseingang
- Ein Tisch aus Eis – außergewöhnliche Winteridee für Garten und Terrasse
- Weitere Ideen für Eiskunstwerke im Garten – welche Formen und Materialien sich noch eignen
Eis ist ein faszinierendes Material.
Weißt du noch, wie es sich anfühlt, einen Eiszapfen abzubrechen? Spitz wie ein Dolch sind diese Dinger! Und wer hat nicht schon einmal ausprobiert, wie so ein Zapfen schmeckt – nur um festzustellen, dass die Zunge für einen Moment daran kleben bleibt?
Kaum jemand kann der dünnen Eisschicht auf einer Pfütze widerstehen: Erst knarzt sie geheimnisvoll, dann bricht sie unter dem vorsichtigen Tritt.
Und natürlich gehören auch kleine Rutschpartien auf glattem Boden oder das Schlittschuhlaufen auf einem gefrorenen See zu den schönsten winterlichen Vergnügen.
Eis ist kalt – und doch voller Magie. ❄️✨

1. Eisbilder selber machen
Eisbilder sind eine der einfachsten und schönsten Winterbasteleien – perfekt auch für kleine Kinder und ein tolles Naturprojekt für draußen.
Das braucht ihr:
🍽️ Beschichteter Pappteller oder ein anderer kleiner Teller
🍃 Naturmaterialien (Blätter, Beeren, Zapfen, Gräser, Blütenreste)
💧 Wasser
🪢 Stabile Schnur oder Kordel
So funktioniert es:
Eisbilder lassen sich schnell und unkompliziert herstellen:
Schneidet ein Stück stabile Schnur ab und knotet daraus einen Kreis mit Aufhängeschlaufe.
Legt den Schnurkreis flach in den Teller – die Schlaufe zeigt über den Rand hinaus.
Arrangiert die Naturmaterialien nach Lust und Laune im Teller.
Füllt vorsichtig Wasser ein, bis alles bedeckt ist.
Stellt den Teller bei Frost nach draußen – oder über Nacht ins Gefrierfach.
Die Schnur friert fest im Eis ein. So lassen sich die Eisbilder später problemlos aufhängen und halten selbst bei leichten Plusgraden tagsüber erstaunlich gut, ohne von der Schnur zu rutschen.

Dann kommt der künstleriscDann beginnt der künstlerische Teil:
Die Naturmaterialien werden nach Lust und Laune arrangiert, sortiert und kombiniert. Ob wild durcheinander oder sorgfältig gelegt – jedes Eisbild wird einzigartig. 🍂❄️
Jetzt dürfen Kreativität und Fantasie freien Lauf haben.e Teil: Die Naturmaterialien werden arrangiert.

Besonders gut eignen sich Naturmaterialien mit Struktur, Farbe und interessanten Formen. Ihr könnt verwenden, was der Garten hergibt oder was ihr bei einem Winterspaziergang findet, zum Beispiel:
🌲 Tannenzapfen und Tannenzweige
🌿 Buchsbaumzweige und Staudenreste
🌸 Hortensienblüten (getrocknet)
🍒 Beeren, Hagebutten und Zieräpfel
🍊 Zitrusfrüchte, in Scheiben geschnitten
💜 Lila Liebesperlenbeeren
🌾 Samenstände aller Art
Alles, was Farbe ins Eis bringt oder im gefrorenen Zustand eine schöne Zeichnung ergibt, ist erlaubt. Beim Sammeln entstehen oft die schönsten Ideen – und jedes Eisbild erzählt später seine eigene kleine Wintergeschichte. ❄️✨

Ganz besonders bezaubernd wirken auch frische Blüten im Eis – zum Beispiel Gänseblümchen, Christrosen oder die letzten Rosen des Jahres. ❄️🌸
Sehr schön finde ich es, wenn einzelne Blüten oder Pflanzenteile bewusst aus der Eisschicht herausragen. Das verleiht den Eisbildern mehr Tiefe und lässt sie lebendig wirken – fast so, als würden sie aus dem Eis herauswachsen.

Dann wird der Teller vorsichtig mit Wasser aufgefüllt und anschließend über Nacht nach draußen gestellt – oder für einige Stunden in die Gefriertruhe gelegt.
Sobald alles gut durchgefroren ist, ist das Eisbild fertig und kann aufgehängt oder dekorativ ausgelegt werden. ❄️✨
Um die Eisbilder aus normalen Tellern zu lösen, haben wir die Unterseite für einige Sekunden in einen Suppenteller mit warmem Wasser getaucht. Dadurch löst sich die Eisplatte ganz leicht vom Rand.
Aus beschichteten Papptellern lassen sich die Eisbilder sogar besonders einfach und fast von selbst herausnehmen.
An den eingefrorenen Aufhängebändern können die fertigen Kunstwerke nun im Garten aufgehängt werden. Bei kalten Temperaturen halten sie erstaunlich lange und verwandeln Sträucher, Zäune oder Äste in kleine Wintergalerien.
✨ Besonders zauberhaft ist der Moment, wenn die Wintersonne durch das Eis scheint und die Farben der Blüten, Beeren und Blätter zum Leuchten bringt.
Jetzt kann man mit einem heißen Kakao durch die eigene Kunstgalerie spazieren und die verschiedenen Werke bewundern.
Natürlich funktioniert das Ganze auch eine Nummer größer:
Wir haben ein großes Eisbild in einem Backblech gestaltet und es abends auf der Terrasse mit einem Windlicht in Szene gesetzt.
Das Ergebnis ist besonders stimmungsvoll – das Licht scheint durch das Eis, hebt Strukturen und Farben hervor und macht das Eisbild zu einem echten Blickfang im winterlichen Garten oder auf der Terrasse.

2. Gefrorene Seifenblasen – vergängliche, aber traumhaft schöne Kunstwerke ❄️✨
Diese kleinen Kunstwerke lohnen sich wirklich – sie sind einfach atemberaubend schön.
Gefrorene Seifenblasen schimmern in feinen Mustern, zeigen zarte Eisstrukturen und verändern sich mit jedem Augenblick. Kaum etwas macht die Vergänglichkeit des Winters so sichtbar wie diese filigranen Wunder aus Eis.
Ein kurzer Moment, ein kalter Atemzug – und schon entsteht ein kleines Wintermärchen.

Benötigt wird:
🫧 1 Dose Seifenblasenlösung (ca. 45 ml)
🥄 1 Teelöffel Puderzucker
❄️ Minusgrade – je kälter, desto besser
So funktioniert es:
Damit Seifenblasen bei Kälte stabil bleiben und gefrieren können, muss die Seifenlösung leicht gezuckert werden.
Gebt einen Teelöffel Puderzucker in eine kleine Dose Seifenblasenlösung.
⚠️ Wichtig: Nicht zu viel Zucker – eine zu stark gezuckerte Lösung bildet keine Blasen mehr.Verschließt die Dose und schüttelt sie kräftig, damit sich der Zucker gut verteilt.
Lasst die Lösung anschließend 1–2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen, damit sich der Zucker vollständig auflöst.
Danach stellt ihr die Seifenlösung über Nacht in den Kühlschrank.
Die Lösung sollte gut gekühlt sein:
Ist sie zu warm, platzen die Seifenblasen in der Kälte sofort, bevor sie gefrieren können – dann klappt das Experiment leider nicht.
❄️✨ Mit der richtig vorbereiteten Lösung entstehen bei starkem Frost diese einzigartigen, vergänglichen Kunstwerke aus Eis.
So gelingen gefrorene Seifenblasen ❄️🫧
Für gefrorene Seifenblasen braucht ihr Minusgrade, eine windgeschützte Stelle und idealerweise einen glatten Untergrund.
Je kälter es ist, desto schneller gefrieren die Blasen – und desto länger bleiben sie stabil.
Der richtige Untergrund
Um eine glatte Fläche zu schaffen, habe ich abends eine dünne Eisschicht auf den Schnee gesprüht.
Mit einer Sprühflasche für Zimmerpflanzen, gefüllt mit Leitungswasser, lassen sich wunderbar spiegelglatte Flächenerzeugen – zum Beispiel auf Schnee, Geländern oder Gartenmöbeln. Genau dort können die Seifenblasen später platziert werden.
Der beste Zeitpunkt
Am schönsten werden die Blasen in den frühen Morgenstunden:
Die Temperaturen sind noch niedrig, aber die erste Morgensonne lässt die feinen Eisstrukturen im Inneren der Blase zauberhaft schimmern.
🧤 Wichtig: Zieht euch warm an! Ohne Handschuhe werden die Finger extrem schnell eisig – aus eigener Erfahrung gesprochen.
So platziert ihr die Blasen
Mit den Stäben aus der Seifenblasendose zu pusten funktioniert, ist aber Glückssache, wo die Blasen landen.
Viel gezielter klappt es mit einem Strohhalm: Taucht ihn in die Lösung und pustet die Blase genau dorthin, wo ihr sie haben möchtet – am besten auf eine glatte, kalte Fläche.
✨ Mit etwas Geduld entstehen so fragile, vergängliche Kunstwerke, die nur für kurze Zeit existieren – und gerade deshalb so besonders sind.

Für gefrorene Seifenblasen wird die Seifenblasenlösung in größerer Menge benötigt.
Für unsere Experimente habe ich sie deshalb teilweise selbst hergestellt – das ist günstig, schnell gemacht und lässt sich gut anpassen.
✨ Dieses Rezept funktioniert bei mir am besten und hat zuverlässig schöne, stabile Eisblasen ergeben:
Tipp: 2 Liter Seifenblasenlauge selber herstellen ❄️🫧
Für gefrorene Seifenblasen braucht man viel und stabile Lauge. Dieses Rezept hat sich bei uns besonders bewährt und eignet sich perfekt für Eisblasen.
Du brauchst:
💧 2 Liter kaltes Leitungswasser
🥄 1 Teelöffel Guarkernmehl
(oft nur in größeren Packungen erhältlich – am besten mit anderen Familien teilen)🧁 1 Päckchen Backpulver
🧴 100 ml Fairy Ultra Spülmittel (grün)
(das ist tatsächlich die "Geheimzutat" – andere Spülmittel ergeben deutlich schlechtere Blasen)🍚 20 glatt gestrichene Esslöffel Puderzucker
➕ optional: ½ Teelöffel Methylcellulose-Kleister für extra stabile Blasen
💡 Hinweis:
Das Wasser sollte unbedingt kalt sein. Warmes Wasser verschlechtert die Blasenbildung deutlich.
Mit dieser Mischung entstehen besonders große, stabile Seifenblasen, die bei Frost wunderschön gefrieren und ihre feinen Eisstrukturen zeigen. Perfekt für kreative Winterexperimente mit Kindern – oder für alle, die sich von vergänglicher Eiskunst verzaubern lassen wollen. ❄️✨

So funktioniert es:
Alle Zutaten außer Spülmittel und Puderzucker in einem großen Gefäß zusammengeben.
Kräftig verrühren – am besten mit einem Schneebesen oder Rührgerät, damit sich alles gut verbindet und keine Klümpchen bleiben.Anschließend das Spülmittel vorsichtig unterrühren.
Nicht schäumen lassen, sonst entstehen jetzt schon unnötig viele Blasen.Ganz zum Schluss den Puderzucker einrühren, bis er sich vollständig aufgelöst hat.
Danach sollte die Seifenblasenlösung mindestens einige Stunden, besser über Nacht ruhen, damit sich alle Zutaten optimal verbinden. So entstehen später besonders stabile und schöne Eisblasen. ❄️🫧
Das große Rezept eignet sich hervorragend für Kindergeburtstage, Winterfeste oder andere größere Aktionen, bei denen viele Seifenblasen gebraucht werden.
Für kleine Experimente im Familienkreis reichen dagegen die handelsüblichen kleinen Seifenblasendosen völlig aus. Auch mit ihnen lassen sich – bei ausreichend Kälte – wunderschöne gefrorene Seifenblasen zaubern. ❄️🫧

Wenn der Zucker gefriert, entstehen diese zarten, federartigen Kristallmuster – jedes für sich ein kleines Wunder aus Eis. ❄️✨
Die Kunstwerke sind extrem vergänglich, deshalb solltet ihr sie unbedingt fotografieren. Das klappt auch mit dem Handy ganz wunderbar, besonders im Morgenlicht oder im Gegenlicht der Wintersonne.
2. Bunte Eislaternen aus Luftballons selber herstellen ❄️🕯️
Hübsche Eislaternen lassen sich ganz einfach mit Luftballons herstellen. Sie sind schnell gemacht, ein tolles Winterprojekt für Kinder und sorgen draußen für wunderschöne Lichtakzente im Garten oder auf der Terrasse.

Benötigt werden:
🎈 Luftballons (wir haben ganz normale, runde verwendet)
🎨 Lebensmittelfarbe (optional)
💧 Wasser
So funktioniert es:
Für hübsche, bunte Eislaternen könnt ihr handelsübliche Luftballons ganz einfach mit Wasser füllen.
Farbe vorbereiten (optional):
Wenn ihr farbige Eislaternen möchtet, mischt die Lebensmittelfarbe zuerst in kleinen Bechern an und füllt sie anschließend mithilfe eines Trichters in die Luftballons.Ballons mit Wasser füllen:
Stülpt die Ballons vorsichtig über den Wasserhahn und füllt sie mit Wasser.
⚠️ Sauerei-Alarm! Das gefärbte Wasser spritzt gern ein wenig herum und färbt alles in der Nähe. Bei uns war das daher meine Aufgabe – die Kinder durften dafür auch Ballons ohne Farbe befüllen.Einfrieren:
Die gefüllten Ballons kommen nun bei Minusgraden nach draußen oder alternativ in die Gefriertruhe.
👉 Tipp für die Gefriertruhe: Unbedingt einen Topf oder eine Auflaufschale unterlegen – uns ist schon einmal ein Ballon geplatzt.Nach ca. 4 Stunden:
Jetzt ist die äußere Schicht gefroren, im Inneren befindet sich aber noch flüssiges Wasser.
Meist ist die Stelle, die oben lag, noch etwas weich. Dort könnt ihr vorsichtig ein kleines Loch eindrücken, den Ballon öffnen und das Wasser ablaufen lassen.
Alternativ lässt sich mit einem scharfen Messer behutsam ein Loch schneiden.Für mehr Stabilität:
Die Eiskugel darf nun noch einmal etwa 30 Minuten in der Gefriertruhe oder draußen komplett durchfrieren.
✨ Der große Auftritt:
Sobald es dunkel wird, beginnt die schönste Phase. Wir stellen die bunten Eiskugeln auf der Terrasse auf, setzen Teelichter hinein und bewundern die Kunstwerke erst aus der Nähe – und später gemütlich vom warmen Wohnzimmer aus.

3. Eislaterne im Eimer selbst herstellen ❄️🕯️
Wenn es draußen richtig kalt ist, funktioniert das Prinzip der Eislaternen auch eine Nummer größer – ganz ohne Luftballons.
Benötigt werden:
🪣 Ein Plastikeimer (5 oder 10 Liter)
💧 Wasser
❄️ Kräftige Minusgrade
So funktioniert es:
Füllt den Eimer vollständig mit Wasser.
Stellt ihn am späten Nachmittag oder Abend nach draußen, wenn Frost angesagt ist.
Über Nacht gefrieren die äußeren Ränder, während das Wasser im Inneren flüssig bleibt.
Am nächsten Morgen dreht ihr den Eimer vorsichtig auf den Kopf.
Drückt nun behutsam den Plastikboden nach innen – meist entstehen dabei kleine Risse, durch die das flüssige Wasser ablaufen kann.Zieht den Eimer langsam ab – zurück bleibt eine große, hohle Eishülle.
Diese Eishülle lässt sich wunderbar aufstellen und mit einer großen Kerze oder einem Windlicht zum Leuchten bringen. Besonders in der Dämmerung entsteht so ein beeindruckendes, ruhiges Lichtobjekt für Garten oder Terrasse.
4. Eislaterne in der Gugelhupfform selbst machen ❄️🌹
Auch eine Gugelhupfform aus Eis ergibt eine ganz besondere Eislaterne. Durch die typische Form entstehen elegante Lichtspiele – besonders schön, wenn Blumen im Eis eingeschlossen sind.
Ihr benötigt:
🍰 Eine Gugelhupfform (am besten aus flexiblem Material wie Latex oder Silikon)
🌹 Einen Strauß frischer oder getrockneter Rosen
💧 Wasser
❄️ Kräftige Minusgrade
Die Gugelhupfform wird vollständig mit Wasser (und den Rosen) gefüllt und darf komplett durchfrieren. Nach dem Lösen der Form entsteht eine stabile, dekorative Eislaterne, die mit einer Kerze oder einem LED-Licht von innen wunderschön zum Leuchten gebracht werden kann.

So funktioniert es:
Für diese "Eiskuchen" eignen sich Latex- oder Silikonformen besonders gut, da sie sich nach dem Gefrieren leicht vom Eis lösen lassen.
Es funktioniert aber auch mit Metallformen:
In diesem Fall die Form zum Herauslösen kurz unter warmes Wasser halten. Das Eis löst sich dann problemlos, ohne zu brechen.
So gelingt das Entformen schnell und stressfrei – und die Eislaterne behält ihre schöne Form. ❄️✨

So eine Eislaterne in der Kuchenform sieht besonders schön als Dekoration am Hauseingang aus und heißt Besucher auf winterliche Weise herzlich willkommen. ❄️✨
5. Eislaternen mit gekauften Formen – ganz viele Eissterne ❄️⭐
Eislaternen lassen sich auch ganz unkompliziert mit gekauften Formen herstellen. Ich habe im letzten Winter drei Sternformen bestellt – und war begeistert, wie einfach und zuverlässig sie funktionieren.
Ihr benötigt:
⭐ Eislaternenformen in Sternform (online erhältlich)
💧 Wasser
❄️ Minusgrade
So funktioniert es:
Die Kunststoffformen werden einfach mit Wasser gefüllt und bei Frost nach draußen gestellt. Über Nacht gefrieren sie vollständig.
So konnten wir jede Nacht drei neue Eissterne herstellen – perfekt, um den Garten, den Hauseingang oder die Terrasse immer wieder neu zu dekorieren.

Unser gesamter Wohnungseingang war von Eislaternen gesäumt – ein kleines Wintermärchen. ❄️✨
Bis schließlich ein milder Tag mit Regen kam und die Kunstwerke still und leise wieder verschwinden ließ.

Wenn mehrere kalte Nächte angekündigt sind, können auf diese Weise unendlich viele dieser vergänglichen Kunstwerke entstehen. ❄️✨
Und das Schöne: Die sternförmigen Eislaternen sehen nicht nur im Kerzenlicht, sondern auch tagsüber wunderbar aus – klar, funkelnd und winterlich leicht.

6. Tipp: Welches Wasser eignet sich für Eislaternen? ❄️💧
Für Eislaternen macht es tatsächlich einen großen Unterschied, welches Wasser verwendet wird. In diesem Vergleich haben wir für drei Eislaternen unterschiedliche Wasserarten genutzt:
Links: Leitungswasser (kalkhaltig)
Das Eis enthält viele Luft- und Kalk-Einschlüsse und wirkt dadurch milchig und trüb.Mitte: Regenwasser
Das Eis ist überwiegend klar, zeigt aber noch vereinzelte Einschlüsse.Rechts: Destilliertes Wasser
Hier ist das Eis glasklar und fast durchsichtig – ideal, wenn Beeren, Blüten oder andere Dekoobjekte im Eis gut sichtbar sein sollen.
Fazit:
Wenn ihr Wert auf klare, edle Eislaternen legt, eignet sich Regenwasser oder destilliertes Wasser deutlich besser als kalkhaltiges Leitungswasser.
Schon kleine Unterschiede beim Wasser sorgen für große Effekte – perfekt, um mit Licht, Transparenz und Winterzauber zu spielen.

7. Eiskranz als Türkranz ❄️🌿
Als winterlichen Türschmuck oder für die Rosenbögen im Garten hängen wir besonders gern Eiskränze auf. Sie wirken schlicht, natürlich und sind ein echter Hingucker an frostigen Tagen.
Ihr benötigt:
🍰 Eine Gugelhupfform (am besten aus Latex oder Silikon)
🌿 Naturmaterialien oder Blumen, z. B.
Zieräpfel, immergrüne Zweige, Tannenzapfen, Buchszweige, Schlehen, Hagebutten❄️ Kräftige Minusgrade
🎀 Ein stabiles Band zum Aufhängen
💧 Wasser
So funktioniert es:
Füllt die Gugelhupfform nur etwa 5 cm hoch mit Wasser.
Legt die Naturmaterialien und ggf. ein Band zum späteren Aufhängen dekorativ in das Wasser.
Stellt die Form bei Frost nach draußen oder in die Gefriertruhe und lasst alles vollständig gefrieren.
Anschließend die Form vorsichtig lösen – fertig ist der Eiskranz.
Der fertige Kranz kann an der Haustür, am Gartentor oder an Rosenbögen aufgehängt werden und hält bei kalten Temperaturen mehrere Tage.

💡 Tipp für besonders schöne Eiskränze:
Damit die Naturmaterialien gut an der Oberfläche sichtbar bleiben, zunächst die Dekoration in der Form verteilen und nur wenig Wasser einfüllen (ca. 1 cm Höhe).
Diese erste Schicht vollständig gefrieren lassen.
Erst danach das restliche Wasser vorsichtig dazugeben und erneut gefrieren lassen.
So bleiben Zweige, Beeren und Zapfen perfekt positioniert – und die Eiskränze sehen besonders klar, detailreich und dekorativ aus. ❄️✨
8. Tisch aus Eis ❄️🧊
Ein Tisch aus Eis ist ein echtes Highlight für frostige Wintertage – überraschend stabil und perfekt für ein kleines winterliches Picknick im Garten.
Ihr benötigt:
🍽️ 1 Backblech
💧 Wasser
❄️ Kräftige Minusgrade
🧃 4 leere Tetrapacks
(alternativ: ein stabiles Tischuntergestell, z. B. von einem orientalischen Nachtisch)

So funktioniert es:
Stellt das Backblech am Abend auf eine ebene Fläche – zum Beispiel auf der Terrasse oder einem Gartenweg.
Füllt es vorsichtig mit Wasser und lasst es über Nacht komplett durchfrieren.
Für Tischbeine aus Eis füllt ihr vier Tetrapacks mit Wasser und stellt sie ebenfalls zum Gefrieren nach draußen oder in die Gefriertruhe.
Am nächsten Tag werden die Tetrapacks entfernt – übrig bleiben vier Eisblöcke, die als Tischfüße dienen.
Legt die gefrorene Backblechplatte vorsichtig auf die Eisfüße – fertig ist der Eistisch.

❄️✨ Jetzt heißt es: warm anziehen, eine heiße Tasse Tee dazu – und ein winterliches Picknick auf dem selbstgebauten Tisch aus Eis genießen.
Wie wäre es mit einem warmen Marzipan-Kirschsaft?
Schau mal hier meine heißen Wintergetränke: Die eignen sich perfekt!

9. Eislaternen aus Joghurtbechern und anderen Schüsseln ❄️🕯️
Natürlich lassen sich Eislaternen auch mit ganz einfachen Mitteln herstellen. Alte Joghurtbecher, Schüsseln oder andere Plastikschalen, die sonst im Gelben Sack landen würden, eignen sich hervorragend, um kreative Eisformen zu gestalten.
So haben wir es gemacht:
Wir haben eine größere Plastikschale mit Wasser gefüllt und anschließend einen kleinen Joghurtbecher, der mit Steinchen beschwert war, als Platzhalter für die Kerze hineingestellt. Danach durfte alles bei Minusgraden vollständig gefrieren.
Nach dem Entformen entsteht eine hohle Eislaterne, in die später ein Teelicht oder LED-Licht gesetzt werden kann.
ch hoffe, ihr habt genauso viel Freude an diesen Experimenten wie wir – und dass ihr eure Winternächte mit zerbrechlichen Eislichtern erhellt, die geheimnisvoll im Dunkeln leuchten. ❄️✨
Mir hat es auf jeden Fall riesigen Spaß gemacht, mit Eis zu experimentieren und immer wieder neue, vergängliche Kunstwerke entstehen zu sehen.
Herzliche Grüße
Eure Marion
Habt ihr selbst schon einmal Eislaternen oder Eisbilder gemacht?
Welche Formen oder Materialien habt ihr verwendet?
Ich freue mich sehr über eure Rückmeldungen, Ideen und Erfahrungen! 💬
Kommentare;
21.12.2021 Steffi
Super schick! Probiere ich direkt mal aus!👍👍👍
Antwort:
Liebe Steffi, ich freue mich, dass die Eiskunstwerke Dir gefallen! Viel Spaß und Erfolg!
Herzliche Grüße Marion
Eiskunstwerke für drinnen?
Eislaternen für drinnen, ist das nicht eine geniale Idee? Die schönsten Eiskristalle auf einem alten Marmeladenglas: Hier ist das Geheimrezept:
https://frische-brise.blogspot.com/2018/02/eislaternen-fur-drinnen.html
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