Selbstversorgerglück

24.10.2022

Sorry, diese Seite befindet sich im Aufbau. Hier gibt es ganz bald viele Tipps zum Anbau von süßen Beeren, Obst in allen Farben und knackigem Gemüse!

Selbstversorgerglück: Schon ein kleiner Naschgarten reicht aus, um den Garten mit allen Sinnen genießen zu können!

Für meine Großeltern war er noch eine Selbstverständlichkeit, sogar eine Notwendigkeit: Der Gemüse- und Obstgarten. Heute, wo man preiswert fast das ganze Jahr Erdbeeren im Supermarkt kaufen kann, wird Gartenarbeit eher als umständliches, vielleicht sogar altmodisches Hobby betrachtet.

Aber nichts erdet mehr, als mit dreckigen Händen Unkraut zu zupfen um Licht für die reifenden Erdbeeren zu schaffen.  


Ich finde ein bisschen Selbstversorgung lohnt sich auch heute noch: 

  • Wegen der frischen Vitamine
  • wegen dem Gemüse ohne Schadstoffe
  • wegen dem besseren, ehrlicheren Geschmack
  • wegen dem wenigeren CO2-Ausstoß, da kein Transport notwenig ist
  • wegen der Müllvermeidung, da keine Verpackung benötigt wird
  • wegen der Vorfreude
  • und Gärtnern macht nachweislich glücklich!

Hier habe ich etwas zu:

  1. Lage und Größe eines Nutzgartens
  2. Obstbäumen (Apfel, Birne, Zwetschge, Pflaume, Quitte, Pfirsich, Nektarine)
  3. Beerensträuchern (Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Weintrauben)
  4. Gemüseanbau
  5. Kräuteranbau
  6. Nussbäume

1. Lage und Größe eines Nutzgartens

Lage:

Der Küchengarten sollte an der sonnigsten Stelle des Grundstücks liegen.

Eine Eingrenzung, wie eine Hecke oder ein Zaun als Windschutz  (und Fraßschutz?) sorgt für besseres Wachstum.  

Größe

25 Quadratmeter reichen für einen bunten Naschgarten vollständig aus.

Will man eine weitgehende Selbstversorgung erreichen ist die Unterteilung in ein Gemüsegarten, ein Kräutergarten, ein Beerengarten und in einen Obstgarten sinnvoll, wobei ungefähr 30 Quadtratmeter pro Person für den Gemüse-, Salat- und Kräuteranbau gerechnet werden sollten.

Mit vollständiger Selbstversorgung habe ich keine Erfahrung, hier wird von 170 Quadratmetern pro Person ausgegangen (20m2 für Frischobst, 40m2 für Kartoffeln und Lagergemüse, 100 m2 für Obst und Beeren 10 m2 für Wege und Kompostflächen).

Obstbäume

Wir haben unsere Obstbäume als Schatten spendende Laubbäume über den ganzen Garten verteilt, auch als Teil von Hecken. Wer viel Platz hat kann eine Streuobstwiese anlegen. 

Herbstzeit ist die beste Pflanzzeit! Es ist immer ein Abenteuer einen neuen Obstbaum zu pflanzen! 

Belohnt wirst Du mit einem summenden Blütenmeer im Frühling, grünen Blättern, in denen der Wind rauscht im Sommer, und süßen Früchten im Herbst! Obstbäume bereichern jeden Garten. Schaut Euren Äpfeln beim Wachsen zu!

Für kleine Gärten gibt es aber auch Busch- und Spalierbäume, die oft schon im zweiten Standjahr gute Ernte erbringen. Diese kleineren Bäume haben allerdings auch nur eine Lebensdauer von 10-20 Jahren. 

Sogar für Balkon und Terrasse gibt es kleine Obstbäumchen, die im Kübel gehalten werden können. 

Einfach pflanzen und ernten! Bei einem guten Obstgehölz kann eigentlich nicht schiefgehen. Erfolgserlebnis und Ernte sind fast garantiert!

Obstgehölzen würde ich allerdings wirklich bei einer Gärtnerei oder Baumschule meines Vertrauens nach Beratung kaufen. Bäumchen vom Baumarkt oder Diskounter habe ich auch schon wieder entfernt, weil sie nicht gut gewachsen sind oder kaputt gegangen sind. 

Äpfel

Am meisten gegessen werden Äpfel. Sinnvoll sind Sorten, die gelagert werden können. Wer mehrer Apfelbäume hat kann auch über einen kleinen Augustapfel nachdenken, der muss allerdings schnell gegessen werden. 

Apfelbäume sollten die Hälfte der Obstbäume ausmachen. 

Es ist erstaunlich was für ein reiches Aroma ein Gartenapfel haben kann. Wer einen größeren Baum pflanzen möchte, kann über eine alte Apfelsorte nachdenken.

Birnen

Birnen benötigen eine sonnige Stelle im Garten. Viele kleiner bleibende Birnenbäume werden auf eine Quittenunterlage veredelt (unveredelte Mostbirnen können eine Höhe von bis zu 15 Meter erreichen).

Birnen benötigen einen Bestäuber, also einen zweiten Birnenbaum. Für kleine Gärten gibt es Bäume mit zwei Sorten: Ein Ast einer anderen Sorte wurde auf den Baum veredelt.

Ein echtes Problem ist der Birnengitterrost, eine Pilzkrankheit, bei der chinesischer Wacholder und der Sadebaum als Pilzreservoir dienen. Bei uns im Garten wächst eine Wacholderhecke und der Gitterrost hat die Birnbäume so geschwächt, dass keine Ernte möglich war. Nächstes Jahr wird der Wachholder gegen eine bunte Vogelschutzhecke ausgetauscht, dann versuche ich es noch einmal mit der Birne.

Zwetschgen