9 Rezepte mit Quitten (und ein uralter Trick für zarte Haut)

30.10.2022

Warum Quitten mich schon immer fasziniert haben

Sie duftet fantastisch, hat einen ganz eigenen und besonderen Geschmack, enthält viel Vitamin C und andere gesunde Inhaltsstoffe und sie sieht einfach wunderschön aus! 

Da man sie roh nicht essen kann, ist die Frucht etwas in Vergessenheit geraten. Bei meiner Mutter und meiner Großmutter wurde die Quitte aber immer geschätzt und jeden Herbst duftete das Haus nach diesem ganz besonderen fruchtig-säuerlich-lieblichen Geruch, wenn die Quitten reif waren. 

Hier habe für die, die bisher noch keine Quitten verarbeitet haben einige gute Tipps und sieben Originalrezepte meiner Oma (und zwei selbst gemachte Quittengerichte): 

  1. Quittentee
  2. Quittensaft
  3. Quittenlikör
  4. Quittenbrot
  5. Quittengelee
  6. Omas Apfel-Quitten-Kuchen
  7. Quitten-Birnen-Senf
  8. Sahniges Quitteneis mit flambierten Feigen
  9. Hokaido-Kürbis-Suppe mit Kokosmilch und Quitten
  10. Anleitung für das heilsame Quittenkerngel.  

Was bei Quitten wichtig ist:

Quittenbäume 

Quittenbäume werden je nach Form der Früchte in Birnen- und Apfelquitten unterschieden. Birnenquitten sind weicher und milder im Geschmack, Apfelquitten haben ein härteres Fruchtfleisch und das typische, kräftige Quittenaroma. 

Der Quittenbaum bleibt eher klein (Ausgewachsen ca. 3,5 m hoch). Ich lasse mein Bäumchen nicht höher als 2 m wachsen. 

Die Quitte blüht im Frühjahr spät mit dekorativen weißen Blüten. Auch das Bäumchen ist mit den dunkelgrünen Blättern un der braunen gepunkteten Rinde ganz hübsch. 

In der griechischen Mythologie war der "goldene Apfel der Aphrodite" in Wirklichkeit ein Quitte, und er war ein Symbol für Fruchtbarkeit, Glück und ein langes Leben.

Auch die Früchte der Zierquitte lassen sich zu Kompott und Marmelade verarbeiten, ich finde den Geschmack aber weniger intensiv. Sie ist deutlich saurer und die Früchte härter und schwerer zu verarbeiten.

Quitten verarbeiten

"Quitten sind reif, wenn die erste Quitte vom Baum fällt!" hat meine Großmutter mir erklärt. Das ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich zwischen September und November. 

Wenn die Quitten wirklich reif sind, sind sie etwas weicher und mit einem Küchenmesser schneidbar.

Ganz wichtig ist es, als ersten Schritt bei der Verarbeitung von Quitten, mit einem Geschirrtuch den Flaum der Früchte abzureiben

Dieser Flaum enthält die Bitterstoffe, entfernt man ihn nicht, werden alle Quittengerichte so bitter, dass sie fast nicht genießbar sind. 

Die Schale glänzt, wie ein Apfel, wenn die Quitte fertig "poliert" ist. Die Geschirrtücher werden dann gewaschen.

Die Schale der Quitten enthält die meisten Duftstoffe, daher wird sie mit verarbeitet. Ich viertele Quitten, wie Äpfel und entkerne sie. Meine 

Töchter sammeln dann mühevoll die Kerne. Die Kerne sollten nicht angeschnitten werden, da sie (geringe Mengen) Blausäure enthalten. Angeschnittene Kerne werden nicht verwertet, sondern kommen auf den Kompost. 

Die Kerne enthalten viele Schleimstoffe und man benötigt sie für die Zubereitung für das  Quittenkerngel. Das Rezept findet ihr unten.

Die Kerngehäuse koche ich mit Wasser in einem extra Topf auf, da sie viel Pektin enthalten, ein natürliches Geliermittel.


1. Rezept für einen vitaminreichen Quittentee

Für einen leckeren und gesunden Quittentee wird die Quitte mit Schale in dünne Streifen geschnitten und frisch mit kochendem Wasser überbrüht, oder die Quittenstreifen werden getrocknet, dann kann man das Quittenaroma den ganzen Winter genießen. 

Besonders gerne bereite ich einen Tee aus Quittenstückchen, etwas Zitronensaft und einer Ingwerscheibe (auch frischen oder gemahlenen Kurkuma kann man zugeben, wenn man den würzigen Geschmack mag) zu. Meine Kinder fügen dem Tee noch etwas Honig hinzu.


2. Quittensaft

Für den Quittensaft scheidet man die Quitten in Stücke, bedeckt sie mit Wasser und kocht sie 45 Minuten weich. Jetzt wird das aromatische Kochwasser abgegossen und mit Rohrohrzucker nach belieben aufgekocht und noch heiß in Flaschen gefüllt.


Der Saft schmeckt sehr erfrischend mit sprudeligem Mineralwasser! 



3. Quittenlikör

Für den Quittenlikör verwende ich  500 ml Quittensaft und gebe 300 mg brauner Rohrohrzucker zu, gut rühren, damit der Zucker sich löst. Anschließend gieße ich 500 ml eines mild schmeckenden, hochwertigen Wodkas (z.B. Vodka Russion Standart) zu dem Saft-Zuckergemisch und gebe eine Zimtstange und ein Teelöffel Nelken dazu. Der Likör bleibt dann 24-72 Stunden stehen, dann werden die Gewürze entfernt und der Likör in hübsche Flaschen gefüllt.



4. Rezept für weihnachtliches Quittenbrot

Quittenbrot ist eine Süßigkeit, die ich immer mit der Vorweihnachtszeit verbinde. Quittenbrot ist kein Brot, sondern eher ein altertümliches Gummibärchen

Trotz des längeren Kochvorgangs, war meine Oma sehr überzeugt, dass das Quittenbrot eine gesunde Süßigkeit sei, die noch jede Menge Vitamin C, A und B enthält, neben wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, und gerade im Winter genau das richtige für Kinder mit Schnupfennasen sei!

Für das Quittenbrot scheidet man die Quitten in Stücke, bedeckt sie mit Wasser und kocht sie 45 Minuten weich. Dann kann das Wasser abgegossen werden (Und für Saft oder Likör oder Gelee weiterverarbeitet werden). 

Die weich gekochten Quittenstückchen werden danach püriert und anschließend wird Honig zugegeben, bis das Muss den gewünschten süß-säuerlichen Geschmack hat. (Wer Quittenmuß herstellen will kann jetzt das Muss kochend heiß in Gläser mit Schraubdeckel füllen). 

Für Quittenbrot kocht man anschließend das Muß noch etwa 30 Minuten. Durch das enthaltene Pektin geliert das Muß ohne Zugabe anderer Geliermittel. 

Diese 30 Minuten muss das Muß allerdings durchgehend gerührt werden, sonst spritzt es und beim Rühren trage ich den den Backhandschuh, damit ich durch die Spitzer des heißen Mußes keine Verbrennungen bekomme.

Wenn man nach ca. 30 Minuten beim Rühren, kurz den Boden sieht, kann das Muß in ein flaches Blech, das mit Backfolie ausgelegt wurde gegossen werden. 

Abschließend wird das Muss mit einem Geschirrtuch abgedeckt ungefähr eine Woche lang bei Zimmertemperatur getrocknet. Eilige können es auch bei 100°C für 3-4 Stunden im Backofen trocknen.

Wenn es eine leicht zähe, gummiartige Konsistenz hat ist es fertig. Im Anschluss wird das Quittenbrot in dekorative Stückchen (bei uns traditionell in Rauten) geschnitten in gemahlenen Mandeln oder Walnüssen gewälzt und in der Adventszeit verzehrt.


5. Quittengelee

Für das Quittengelee verwende ich das abgegossenen Kochwasser des Quittenmußes und ich koche die Kerngehäuse aus (Die sind sehr Pektinhaltig und man benötigt wenig Gelierzucker). 

Ich füge etwas Zitronensaft hinzu  und koche den Quittensaft mit 2:1 Gelierzucker auf. So ist das leckere Quittenaroma für das kommende Jahr konserviert. 

Für exotisches Quittengelee kann man etwas Ingwer und gerieben Orangenschale und etwas Chilipulver zum Gelee geben. 

Für einen weihnachtlichen Geschmack kann man gemahlenen Zimt, und gemahlene Nelken und wenn gewünscht auch Kardamon zufügen.

Quittengele schmeckt hervorragend als oberste Schicht auf Nussbrot mit Frischkäse, aber es lässt sich auch vielfältig zum Backen verwenden, zwischen Biskuitböden und in Muffins, als Zugabe zu Linseneintöpfen, oder mit gebratenen Zwiebeln zu einem Chutney vermengt und mit Fleisch serviert.


 6. Rezept für Omas leckeren Quitten-Apfel-Kuchen

Dieser säuerlich-fruchtige und sehr saftige Kuchen ist genau das richtige für eine gemütliche Sonntagskaffeepause mit der Familie oder mit Freunden.

Für den Teig und die Streusel mischt man:

  • 100 g Dinkelvollkornmehl und 100 g helles Dinkelmehl
  • 85 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Butter
  • etwas Vanillepulver oder Bourbonvanillezucker
  • eine Prise Salz
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 1 Ei für den Kuchenteig (erst zugeben, wenn die Streuselmasse weggestellt wurde) 

und knetet dann daraus einen Teig. Für die Streusel wird ungefähr ein viertel der Masse abgefüllt und im Kühlschrank kaltgestellt, zum Rest des Teiges wird ein Ei hinzu gegeben und dann wird der Teig noch einmal durchgeknetet und anschließend auch kühl gestellt.

Zutaten für die Füllung:

  • 5 Äpfel (geschält, in kleine Würfel geschnitten)
  • 3 Quitten (ungeschält, in Würfel geschnitten)
  • 1 Tasse Apfel-Quittenkochwasser
  • 2 Eier
  • 1 Tüte Vanillepuddingpulver
  • 200 g Quark (20% Fett)
  • 1 Prise Zimt
  • 100 g brauner Zucker

Für die Füllung werden fünf Apfel geschält, das Kerngehäuse wird entfernt und danach werden die Früchte in kleine Stücke geschnitten.  Außerdem werden drei Quitten mit Schale in kleine Stücke geschnitten, das Kernhaus wird entfernt. Die Apfel- und Quittenstückchen werden dann in einem Topf mit Wasser bedeckt und 10 Minuten weichgekocht. Im Anschluss wird das Wasser durch ein Sieb abgegossen, eine Tasse des Kochwassers wird aufgehoben und die weichen Früchte werden zum Abkühlen beiseite gestellt. 

Danach mischt mann die kleine Tasse des Apfel-Quittenkochwassers und zwei Eier und ein Tütchen Vanillepuddingpulver und 200g Quark (20% Fett) mit einer Prise Zimt und 100g Zucker (wenn die Äpfel recht säuerlich sind braucht man eventuell auch mehr Zucker!).

Der Teig wird aus dem Kühlschrank geholt, und in die gefettete Kuchenform gegeben und am Rand hochgezogen. Auf den Boden kommt eine dünne Schicht Semmelmehl. Dann wird die Füllung eingefüllt und die weich gekochte Quitten-Apfelmischung darin verteilt. Zum Schluss wird die Streuselmasse darüber gebröselt. Der Kuchen wird bei 180 ° Umluft 45 Minuten gebacken. Vor dem Servieren wird Puderzucker über den Kuchen gestäubt. Uns schmeckt er am Besten noch ganz leicht lauwarm mit frischer Schlagsahne.


7. Quittensenf


Zutaten

  • 50 ml Apfelessig
  • 50 ml fruchtiger Weißwein
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1 Prise Pfeffer
  • Frischer Ingwer, gerieben 
  • 1 Prise Zimt
  • 300 ml Quittengelee
  • 20 g Senfpulver


Den Quittensenf stelle ich meist als kleines Weihnachtsgeschenk kurz vor Weihnachten aus meinem schon fertigen, klassischen Quittengelee her. 

Hier zu gebe ich 50 ml Apfelessig und 50 ml fruchtigen Weißwein in einen Topf und lasse den Wein etwas verkochen. Dann nehme ich den Topf vom Herd und gebe etwas Chilipulver, etwas Pfeffer, etwas geriebenen frischen Ingwer, eine Prise Zimt und 300 ml des fertigen Quittengelees hinzu. 

Alles wird verrührt und unter ständigem Rühren erhitzt und noch einmal zum Kochen gebracht. In die heiße Mischung werden dann 20 g Senfpuver eingerührt und die Mischung noch heiß in 6 kleine Gläschen gefüllt, die sofort verschlossen werden.

Ganz hervorragend schmeckt dieser Senf zu herzhaftem Käse (am Besten eine schöne Käseplatte mit dem Senf und mit dem Rest des fruchtigen Weißweines genießen)..


8. Sahniges Quitteneis mit flambierten Feigen

Dieses fruchtig-sahnige Quitteneis ist ein wirklich leckeres Herbstdessert. Gleichzeitig mit den goldenen Quitten sind bei und die süßen Herbstfeigen reif, und die Kombination schmcecjt wirklich raffiniert.

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Quitten
  • 200 ml Sahne
  • 150 g Zucker
  • 8 kleine Gartenfeige oder 2 große gekaufte Feigen oder 1 Dose mit eingekochten Feigen

Zubereitung:

Quitten abreiben, vierteln, das Kerngehäuse entfernen in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden und in einem Topf mit 200 ml Wasser zum Kochen bringen. 

15 Minuten weich kochen lassen, dann pürieren bis eine feine Masse entsteht und danach den Zucker zugeben und rühren bis er sich gelöst hat.

Während die Quitten kochen, die Sahne steif schlagen. 

Anschließend wird 2/3 des Quittenpürees mit der Sahne gemischt und die Mischung in einem Plastikgefäß (Tupperdose oder Ähnliches) für 50 Minuten in den Tiefkühlschrank gestellt. Das Eis soll gefrieren, aber nicht steinhart werden.

Wer eine Eismaschine hat, kann das Eis auch in der Eismaschine frieren lassen.

Zum Schluss wird das Eis in Kugeln in kleine Schälchen gegeben, der Rest des Quittenpürees wird als Soße zum Dekorieren verwendet.

Die gewaschenen und klein geschnittenen Feigen werden werden auf dem Eis verteilt.


Flambieren:

Wenn keine Kinder mitessen, kann man das Dessert auch flambieren. 

Das ergibt einen ganz eigenen, raffinierten Geschmack.

Hierzu gibt man einen Zuckerwürfel ganz oben auf das Eis (am Besten auf die Feige), der mit einigen Tropfen Rum mit mindestens 55% Alkoholgehalt beträufelt wird. 

Einige Vorsichtsmaßnahmen bitte beachten: 

  • Nur mit einem langen Streichholz oder Stabfeuerzeug entzünden
  • Servietten oder andere brennbare Materialen außer Reichweite bringen
  • Einen Deckel bereitlegen um bei Bedarf Löschen zu können (Bitte nicht mit Wasser löschen)
  • Vorher einmal ohne Gäste das Flambieren ausprobieren
  • Da das Eis kalt ist, braucht man höherprozentigeren Alkohol, wenn man ihn schnell entzünden möchte (Stroh80 zum Beispiel). 

9. Hokaido-Kürbis-Suppe mit Kokosmilch und Quitten

Diese wärmende, gesunde Suppe ist genau das Richtige für trübe, kühle Herbsttage. Die kräftige Farbe macht auch gleich gute Laune!

Zutaten: 

  • 1 kleiner Hokaido-Kürbis  
  • 1 größere Karotte
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Quitte
  • Ingwer, frisch ca. 2 cm langes Stück
  • Gemüsebrühepulver
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 200 ml Kokosmilch

Zubereitung:

Den Hohaide-Kürbis aufschneiden, und dann die Kerne mit einem Löffel entfernen. Danach den Kürbis mit einem scharfen Messer in größere Streifen schneiden. Vorsichtig arbeiten, der Hokaidokürbis ist sehr hart!

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Karotte schälen und in Scheiben schneiden. Quitte vierteln, Kerngehäuse entfernen und in klein schneiden.

Kürbisstücke, Kartoffelwürfel, Karottenscheiben und Quittenstückchen mit 200 ml Wasser in einem Kochtopf zum Kochen bringen und alles Zutaten 10-15 Minuten weichkochen.

Anschließend Ingwer schälen und in Stücke schneiden und mit dem Brühpulver, den Chiliflocken und der Kokosmilch in den Kochtopf geben.

Alles gut mit dem Pürierstab fein pürieren und unter ständigen Rühren noch einmal Aufkochen lassen. 

Sehr hübsch servieren lässt sich die Suppe mit einem Spritzer Balsamico-Creme und einigen Kürbiskernen. Ganz leicht kann man einen kleinen Baum auf die Suppe malen.



8. Quittenkerngel: Ein uralter Trick für strahlende, zarte Haut!

Die Quittenkerne und die Kerngehäuse enthalten besonders viele Schleimstoffe, die entzündungshemmend und auf die Schleimhäute beruhigend wirken.

Für das Quittenkerngel sammelt man die nicht angeschnittenen Kerne der Quitten in einem Glas oder einem kleinen Topf und bedeckt sie mit der doppelten Menge an Wasser.

Jetzt lässt man die Kerne ungefähr drei Stunden oder über nacht ziehen. (Die Kerne sollten nicht angeschnitten werden, da sie (geringe Mengen) Blausäure enthalten. Angeschnittene Kerne werden nicht verwertet, sondern kommen auf den Kompost). Das Wasser entwickelt eine gelartige Konsistenz

Dieses Gel kann man entweder frisch auf die Haut auftragen, es soll ein guter Feuchtigkeitsspender sein und die Haut strahlend und jugendlich aussehen lassen. 

Wenn das Gel bei Halsschmerzen oder Husten helfen soll, oder bei gereiztem Magen, gestörter Verdauung oder bei Verstopfung als Heilmittel zum Einsatz kommen soll, werden die Kerne entfernt und das Gel kurz aufgekocht. Jetzt ist es im Kühlschrank einige Tage haltbar, oder als Eiswürfel gefroren für längere Zeit im Gefrierfach haltbar.


Was macht ihr mit Quitten? Ich freue mich über Eure Rückmeldung, Anregung und weitere Rezepte!

Herzliche Grüße

Eure Marion

Kommentare:

02.11.2022 Ursel: Hallo, habe sehr harte Sorte als ganze Früchte gekocht und dann das Fruchtfleisch von der heißen Frucht geschnitten und mit dem gelierten Kochwasser im Mixer püriert. Ich finde das Muß gut, aber es hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Frage mich, ob es vom Mitkochen der Kerne kommt und das Kochwasser als Zutat besser fehlen sollte? Freue mich über deine Einschätzung. Vielen Dank

Antwort: Hallo Ursel, die Bitterstoffe sitzen hauptsächlich im "Flaum" auf der Schale  der Früchte. Daher müssen die Früchte unbedingt vor dem Kochen gründlich mit einem groben Tuch abgerieben werden, und dann mit einem Geschirrtuch glatt poliert werden. Ich wasche die Früchte dann noch einmal. Wenn die Früchte so hart waren, waren sie vermutlich noch nicht ganz reif oder es waren Zierquitten? (Aber nicht ganz ausgereifte Früchte und auch Zierquitten sind nicht bitter, wenn die Härchen weg sind). Die Quittenkerne selber enthalten geringe Mengen an Blausäure und Bitterstoffe. Wenn Du die Kerne nicht mit zerkleinert hast, wird der bittere Geschmack doch eher vom Flaum kommen. Das Kochwasser ist nicht bitter (wenn kein Flaum und keine zerkleinerten Kerne mit gekocht wurden). Herzliche Grüße Marion

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