Köstliche Kirsch-Schoko-Muffins

10.07.2022

Wir freuen uns an unserem Kirschbaum im Frühling, wenn er mit einem Meer weißer Blüten aufwartet und es nur so summt und brummt in den Zweigen und uns der herrliche Kirschblütenduft beim nach Hause kommen schon von weitem entgegen weht.

Noch mehr lieben wir die Kirschsaison: Kirschkernweitspucken. Zwillingskirschen als Ohrringe und ein paar Früchte stibitzen, wann immer wir unter dem Baum durchgehen.

Und wir lieben es mit dem Kirschen zu backen! Probiert mal diese köstlichen, fruchtigen und nicht zu süßen Kirsch-Schoko-Muffins. Bei uns werden sie von Groß und Klein geliebt!

Hier habe ich für Euch

  1. Das Rezept für die köstlichen Kirsch-Schoko-Muffins mit Videoanleitung von Caro
  2. Wissenswertes über Stare, die auch Kirschen mögen
  3. Ganz kurz etwas zum Thema Kirschbaum pflanzen
  4. Vogelscheuchen und Ähnliches

1. Rezept für die köstlichen Kirsch-Schoko-Muffins

Zutaten für 12 Muffins:

Teig

  • 200 g helles Dinkelmehl
  • 110 g brauner Rohrohrzucker
  • 2 Bio-Eier
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
  • 2 Esslöffel Kakao
  • 75 g dunkle Schokolade 70%Kakao, gehackt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Esslöffel Joghurt
  • 5 Esslöffel Milch
Belag
  • 36 entsteinte Süßkirschen oder ca. 60 eingelegte Sauerkirschen

Mandelkrokant

  • 20 g flüssige, warme Butter
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 1 Esslöffel Zucker


Uns so geht es:

Backofen auf 180°C vorheizen (oder besser Umluft 160°C).

Butter in kleine Stücke schneiden und bei Zimmertemperatur warm werden lassen (oder in der Mikrowelle kurz weich werden lassen). Kirschen waschen und entsteinen. Die dunkle Schokolade hacken. Eine gute Qualität mit 70% Kakao verspricht nachher einen tollen Geschmack!


In eine Schüssel 2 Bio-Eier schlagen und den braunen Rohrohrzocker und die Butter zugeben und alles schaumig schlagen.

Dann Kakao, Mehl, Backpulver, Vanillezucker, die Prise Salz, den Joghurt und die Milch zugeben, vorsichtig verrühren und dann auf höchster Stufe fünf Minuten mixen.

Den Teig in zwölf Muffinförmchen füllen. Am besten sehen die Muffins aus, wenn man ein spezielles Muffinbackblech verwendet.

Die Muffins dann jeweils mit drei Süßkirschen belegen (oder fünf eingelegten Sauerkirschen).

Für das Mandelkrokant 20 g flüssige Butter (in einer Schüssel in der Mikrowelle erwärmen), mit 50 g gehackten Mandeln und 1 Esslöffel Zucker vermischen und den Krokant dann auf den Muffins verteilen.

Ab in den Ofen mit den kleinen Kuchen. Sie benötigen ca. 25 Minuten. Mit einer Gabel oder einem kleinen Holzstäbchen macht man eine Garprobe: Wenn beim Einstechen kein Teig kleben bleibt sind die Muffins fertig gebacken.

Etwas abkühlen lassen und dann: Guten Appetit!

Ich hoffe ihr findet sie genauso lecker wie wir. Man kann die Muffins auch prima am nächsten Tag mit zur Schule oder auf die Arbeit mitnehmen.


2. Die Stare lieben unsere Kirschen auch

Den riesigen, alten Kirschbaum teilen wir übrigens mit den Staren. Wir ernten die unteren Früchte und die oberen Anteile des Baumes in 7 m Höhe hohlen sich die Stare. Die Katzen bewachen den Baum und passen auf, dass die schillernden schwarzen Vögel sich an diese Aufteilung halten.

Wusstet ihr, dass Stare Geräusche aus ihrer Umwelt nachmachen? Das Bellen eines Hundes, aber auch den Klingelton von Handys!

Die schwarzen Stare verbringen den Winter in warmen Gefilden am Mittelmeer und kehren im März zurück, sie brüten in Höhlen und gerne auch in Nistkästen.

Nach der Brut ab Juni/Juli bilden sie große Gruppen von Vögeln, die gemeinsam Kirschen, Zwetschgen, Pflaumen und Äpfel essen. 

Die großen Vogelgruppen übernachten gerne in Gewässern mit Schilf und bis zum Herbst werden die  Vogelgemeinschaften immer zahlreicher. 

Wir können dann oft die Schwärme am Himmel beobachten und sind begeistert, wie gut koordiniert die Vögel in dieser großen Gruppe fliegen.

Jeder einzelne Vogel beobachtet 5-7 Vögel direkt in seiner Nähe und versucht immer den gleichen Abstand zu halten.

3. Kirschbaum pflanzen

Alte Süßkirschsorten werden riesige Bäume, sie brauchen einige Jahre bis sie viele Früchte tragen. Süßkirschen brauchen auch einen zweiten Baum in der Nähe als Befruchter. Süßkirschen mögen es sonnig und warm. Man unterscheidet die weichen Herzkirschen und die festeren Knorpelkirschen, davon gibt es unzählige Sorten.

Sauerkirschen bleiben kleiner und kommen auch mit Halbschatten zurecht. Oft sind sie auch selbstfruchtbar.

Wer einen Kirschbaum pflanzen möchte, sollte sich am besten in einer Baumschule in der Nähe beraten lassen. Dort findet man Sorten die perfekt mit dem Klima der Region zurecht kommen. Außerdem gibt es auch neuere Züchtungen und auf Unterlagen gepropfte Edelsorten, die kleiner bleiben (z.B. nur 3 m Endhöhe) und schon sehr früh Früchte tragen (Früchte ab dem 2. Standjahr, Vollertrag ab dem 4. Standjahr).


4. Vogelscheuchen und Ähnliches

Wer die Kirschen nicht mit den Staren teilen möchte kann einen großen Greifvogel aus Kunststoff ganz oben am Baum anbringen. Oft schreckt dieser natürliche Feind aus Plastik die Vögel ab.

Eine Vogelscheuche die Menschen-ähnlich aussieht soll die Vögel abhalten können (beeindruckt die Stare bei uns überhaupt nicht...)

Kleine Spiegel oder glitzernde Streifen aus Alufolie, die im Wind wehen, könnten einen Versuch wert sein.

Bunte Stoff-Bänder, die im Wind wehen sehen nicht nur hübsch aus, sondern können auch die Vögel abhalten.

Am besten funktioniert ein Netz, das über den Baum gezogen wird, wenn der Baum nicht zu groß ist.

Bei großen Bäumen ist für alle genug da...


Ich hoffe ihr habt Euch auch die Kirschen dieses Jahr schmecken lassen! Was sind eure Lieblingsrezepte mit Kirschen?

Ich freue mich über Eure Kommentare, Rückmeldungen und Ideen!

Herzliche Grüße

Eure Marion

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Wir freuen uns an unserem Kirschbaum im Frühling, wenn er mit einem Meer weißer Blüten aufwartet und es nur so summt und brummt in den Zweigen und uns der herrliche Kirschblütenduft beim nach Hause kommen schon von weitem entgegen weht.

Wenn der Holunder blüht, duftet der ganze Garten. Dann ist es Zeit mit einem Körbchen und der Gartenschere die weißen Dolden zu ernten. Daraus wird dann, wie früher, Holunderblütengelee und Holunderblütensirup gekocht. Einige Blütchen werden auch für Tee getrocknet.