Heimische Kräuter schmecken für mich nach Omas Küche:
Dill gehört in den Gurkensalat, Petersilie in (fast) jedes Essen, Liebstöckel macht Gemüseeintopf zum Seelenwärmer und ohne Schnittlauch wäre ein Butterbrot nur halb so fröhlich. 🌿🥣

Ein Gartenparadies im Nirgendwo

Ein Blick über fremde Gartenzäune liebe ich ja, um mich inspirieren zu lassen, um zu staunen, um blühende Pracht zu genießen, die ich nicht pflegen muss. Das hier ist einer meiner Lieblingsgärten.

Ein Blick über den Gartenzaun ist hier schwer, der Garten liegt im Nirgendwo. Ein Paradies fern der Zivilisation. Blütenfülle, wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen.

Kein Gartenplaner hatte hier sein Händchen im Spiel und trotzdem sind die Blickachsen perfekt wie in einem Landschaftspark. Die Beete sind das ganze Jahr wunderschön, obwohl sie nicht geplant wurden, sondern nach und nach jedes Pflänzchen seinen Platz fand.

Ein zentraler Punkt des Gartens ist der natürlich geformte Naturteich, in dem sich der Himmel spiegelt. Im milden Wasser kann man hier neben Molchen schwimmen, Fröschen lauschen und Libellen beobachten. Im Winter wird darauf Schlittschuh gelaufen. Auch der Teich ist in Eigenarbeit entstanden.

Die Düfte, die einem hier im Juni um die Nase wehen sind zauberhaft, zarter Jasmingeruch, herbe Katzenminze, süßer Rosenduft,,,

Im Schatten höherer Sträucher und Bäume leuchten die Rhododendonbüsche, die zu beachtlicher Größe herangewachsen sind!



Ein in den Berg hineingebauter Naturkeller, in dem es im Sommer kalt ist und im Winter nicht gefriert. Hier lagert das Gartenobst und Gemüse besser als in jedem Kühlschrank! Und ist er nicht wunderschön mit der himmelblauen Tür zu dem rot-braunen Tonziegeln. Mit der Bepflanzung aus Seggen und Wurmfarn hat der Keller etwas verwunschenes, märchenhaftes.

An dem alten Schuppen wachsen Samthortensien und Vergissmeinnicht.

Unzählige Rosen duften um die Wette, alte und neue Züchtungen, große und kleine Blüten, gefüllte und ungefüllte Schönheiten und ein Rambler klettert in den Obstbaum.


Hier kann man sitzen und die Seele baumeln lassen, Kartoffeln ernten und Gartenrezepte erfinden und sich zwischendrin im kühlen Nass erfrischen.

Ein richtiges Kunstwerk ist der Thron am See, zu dem (wie in einem Schloss) eine runde Treppe, gemauert aus Ziegelsteinen führt.

Der Himmel mit den hohen Wolkenbergen und die großen Laubbäume spiegeln sich im Wasser des Naturteiches.

Dieser ehemalige Stall mit der blauen Türe fängt den Blick. Auf der kleinen Bank vor dem Ziegelstall hat man eine schöne Sicht über die ganze Länge des kleinen Sees.

Hier im Holz und in der Steinmauer finden unzählige Kleintiere Unterschlupf.

Der dekorative Gemüsegarten erlaubt in den Sommermonaten die Selbstversorgung mit vitaminreichem, frischem Gemüse, saftigem Obst und aromatischen Kräutern.

Der Salat wandert frisch gepflückt in die Salatschüssel, die Erdbeere direkt in den Mund.

Ein Gartenparadies, das inspiriert und Lust aufs Gärtnern macht!

Ist er nicht herrlich, dieser natürliche Garten im Nirgendwo? Ich freue mich über Eure Kommentare.
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