Naturgarten realistisch planen - was wirklich in den Garten gehört (und was nicht)
Naturgarten realistisch planen – was wirklich in den Garten gehört (und was nicht)
Einen Naturgarten realistisch zu planen heißt, bewusst zu entscheiden.
Nicht alles, was möglich wäre, muss auch umgesetzt werden. Entscheidend ist, was im Alltag funktioniert – heute und in zehn Jahren.
Dieser Artikel hilft dir dabei, deinen Naturgarten praxisnah und pflegeleicht zu planen:
nach Einzug, Gartenübernahme oder bei einer Umgestaltung.
Ganz konkret. Schritt für Schritt.

Schritt 1: Was muss in jeden Garten? (Pflichtbereiche)
Bevor du über Beete, Blumen oder Stil nachdenkst, kläre zuerst die Grundfunktionen.
Diese Bereiche braucht fast jeder Garten – unabhängig von Größe oder Stil.
✔ Wege
vom Haus in den Garten
zu Müll, Kompost, Garage, Terrasse
Hauptwege ca. 1,20 m breit
bei jedem Wetter begehbar
Häufiger Fehler: Hauptwege zu schmal oder zu verspielt planen.

✔ Müll & Kompost
nicht sichtbar vom Lieblingsplatz
gut erreichbar im Alltag
Kompost nicht zu weit weg (aber auch nicht riechbar vom Lieblingsplatz ;))
Faustregel:
Was unbequem liegt, wird im Alltag ignoriert.
✔ Abstellflächen
Fahrräder (idealerweise überdacht)
Gartengeräte (inkl. Winterquartier)
Schubkarre, Gießkannen
Lieber eine klare Zone als überall Chaos.
✔ Mindestens ein Sitzplatz
windgeschützt
sonnig oder halbschattig
gut erreichbar
Ein Garten ohne Sitzplatz wird kaum genutzt.

Schritt 2: Wie nutzt ihr den Garten wirklich? (nicht theoretisch)
Jetzt kommt der wichtigste Realitätscheck.
Beantworte diese Fragen ehrlich:
Wer nutzt den Garten täglich?
Wer nur am Wochenende?
Wie alt sind die Kinder jetzt – und in 10 Jahren?
Wie viel Zeit und Kraft hast du realistisch?
Mini-Übung (sehr wirkungsvoll)
Schreibe drei Sätze auf:
Der Garten soll uns helfen bei …
Der Garten darf nicht …
Der Garten muss funktionieren, auch wenn …
(Stress, Krankheit, wenig Zeit, Hitze)
Diese Sätze sind deine Leitplanken.
🌱 Wie die Traumphase sanft in die Realität eines Naturgarten-Anfängers übergeht
Gerade am Anfang ist der Kopf voller Bilder.
Ein blühender Naturgarten, summende Insekten, Gemüse aus dem eigenen Beet, ein Ort zum Durchatmen. Diese Traumphase ist wichtig – besonders für Menschen, die neu einen Garten haben und noch nicht wissen, wie sich Gartenarbeit wirklich anfühlt.
Deine Träume zeigen dir, was du dir vom Garten erhoffst:
mehr Ruhe, mehr Natur, mehr Draußensein, mehr Leben.
Damit daraus aber ein Garten wird, der dich nicht überfordert, braucht es die Realitätsphase. Sie sorgt dafür, dass dein Naturgarten nicht nur schön gedacht ist, sondern auch zu deinem Alltag passt.
Der Übergang ist kein Bruch.
Du musst deine Träume nicht aufgeben – du darfst sie übersetzen.
Von "Ich hätte gern …" zu "Das funktioniert für mich."
🌿 Drei einfache Fragen, die dir als Anfänger Sicherheit geben
Nimm dir jeden Gartentraum einzeln vor und stelle dir diese drei Fragen. Sie helfen dir, ohne Vorkenntnisse gute Entscheidungen zu treffen:
1. Was wünsche ich mir daran wirklich?
Nicht das Bild – das Gefühl dahinter.
Geht es dir um:
Ruhe und Entspannung?
Natur erleben, Tiere beobachten?
Genuss und Ernten?
Zeit draußen, ohne Verpflichtung?
👉 Im Naturgarten zählt nicht die Idee, sondern das Bedürfnis.
2. Wie viel Zeit und Energie habe ich realistisch?
Nicht im Urlaub, nicht im Hochsommer voller Motivation –
sondern im ganz normalen Alltag.
10 Minuten am Abend?
Ein Nachmittag am Wochenende?
Oder nur gelegentlich?
👉 Ein guter Naturgarten passt sich deinem Leben an – nicht umgekehrt.
3. Gibt es eine einfachere Lösung für Anfänger?
Gerade im Naturgarten gilt:
Einfach ist nicht schlechter – sondern oft besser.
Frage dich:
Geht das auch kleiner?
Geht das pflegeleichter?
Geht das mit weniger Entscheidungen?
🌼 Träume übersetzen – vom Wunsch zum alltagstauglichen Naturgarten
Großer Selbstversorgergarten
→ Kleiner Naschgarten mit Beeren, Kräutern und 1–2 Lieblingsgemüsen
(Erfolg statt Frust)
Wilder Blütentraum
→ Überschaubares Staudenbeet mit robusten, heimischen Pflanzen
(Mehr Kontrolle, weniger Pflege)
Garten wie aus dem Magazin
→ Schöner Sitzplatz plus ein natürlicher Blickfang (Baum, Strauch oder Staudeninsel)
(Atmosphäre ohne Dauerarbeit)
Viele Beete auf einmal
→ Ein Bereich nach dem anderen
(Der Naturgarten entsteht in Etappen)
Naturpool
→ Schattiger Sitzplatz am Wasser, Außendusche oder kleiner Brunnen
(Kühlung, Sinnlichkeit, Entspannung – ohne Technik und Pflegeaufwand)
Viktorianisches Gewächshaus
→ Überdachter Sitzplatz, kleines Frühbeet oder Folientunnel
(Schutz, Wärme, Gartengefühl – einfacher umzusetzen)

Schritt 3: Nutzung priorisieren – maximal 3 Hauptfunktionen
Das Herzstück der Realitätsphase.
Wähle maximal drei Hauptnutzungen, z. B.:
Essen & Zusammensein
Entspannen
Gärtnern (klein & überschaubar)
Alles andere ist Bonus, kein Muss.
Ein Garten mit klarer Nutzung ist automatisch pflegeleichter.

Schritt 4: Gartenbereiche sinnvoll anordnen
Jetzt werden Flächen verteilt – grob, noch ohne Details.
Bewährte Grundregeln:
Sitzplätze nah am Haus
Spiel- & Bewegungsflächen einsehbar
Beete bündeln statt verstreuen
Ruheplätze etwas abseits
🌿 Denke in wandelbaren Flächen, nicht in festen Entscheidungen
Plane Gartenbereiche so, dass sie sich leicht verwandeln lassen. Das nimmt dir Druck und spart später viel Arbeit.
🌼 Praxisnahe Beispiele für Gartenanfänger:innen
Sandkasten
→ später Staudenbeet, Naschbeet oder kleiner Teich
(Erde ist bereits locker, der Platz etabliert)
Trampolin
→ später Inselbeet, Blühfläche oder Sitzplatz
(Rasen ist strapaziert – perfekt für Veränderung)
Spielrasen
→ später Blumenwiese oder Obstbaum mit Sitzbank
(Schatten entsteht ganz natürlich)
Gemüsebeet
→ später Staudenbeet oder Beerengarten
(Struktur bleibt, Pflegeaufwand sinkt)
Feuerstelle oder Grillplatz
→ später ruhiger Sitzplatz oder Natursteinfläche
(Der Ort bleibt Treffpunkt, die Nutzung ändert sich)
Leere Ecke "für später"
→ jetzt Beobachtungsfläche, später Projektfläche
(Das ist aktives Nicht-Entscheiden – völlig erlaubt)
🌿 Der wichtigste Anfänger-Tipp: Plane immer einen Plan B
Ein Naturgarten ist kein starrer Entwurf.
Plane jede Fläche so, dass sie nicht endgültig ist.
Keine Betonfundamente, wenn es nicht sein muss
Keine festgelegten Großprojekte im ersten Jahr
Lieber bewegliche Elemente: Holz, Kies, Pflanzen
🌱 Entlastende Wahrheit für Naturgarten-Anfänger:innen
Dein erster Gartenplan ist kein Versprechen für die Ewigkeit.
Er ist eine Momentaufnahme.

Naturgarten planen: Wo gehört was hin?
Sitzplätze, Beete, Gemüsegarten & schwierige Ecken verständlich erklärt
Wenn du neu einen Garten hast und einen Naturgarten planst, fühlt sich das leere Blatt Papier oft überwältigend an. Viele Anfänger:innen fragen sich:
Wo fange ich an? Was gehört wohin? Und was, wenn ich mich falsch entscheide?
Die gute Nachricht: Es gibt keine perfekte Lösung.
Aber es gibt stimmige, alltagstaugliche Entscheidungen, die dir Sicherheit geben.
🪑 Sitzplätze – viel wichtiger als gedacht
Ein Sitzplatz ist oft der wahre Mittelpunkt eines Gartens – nicht das schönste Beet.
Bevor du etwas einzeichnest, frage dich:
Wann sitze ich am liebsten draußen? (morgens, mittags, abends)
Möchte ich Sonne oder lieber Schatten?
Will ich offen sitzen oder geschützt?
Für Naturgarten-Anfänger:innen gilt:
Ein Garten darf mehrere kleine Sitzplätze haben.
Einen sonnigen Platz für den Morgen, einen schattigen Rückzugsort für heiße Tage.
Tipp:
Plane Sitzplätze dort, wo du ohnehin gern stehen bleibst – nicht dort, wo sie "gut aussehen müssten".
🍽️ Essplatz im Garten – Funktion vor Romantik
Der Essplatz ist einer der praktischsten Orte im Garten – und genau deshalb sollte er gut überlegt sein.
Wichtige Fragen:
Wie weit ist der Weg zur Küche?
Brauche ich Schatten?
Ist der Platz windgeschützt?
Ist der Untergrund eben genug?
👉 Für Anfänger:innen entscheidend:
Ein Essplatz darf nah am Haus liegen. Das spart Wege, Nerven und Zeit.
Ein schlichter Tisch im Halbschatten wird im Alltag häufiger genutzt als der romantische Platz am hintersten Garteneck.
🌾 5. Staudenbeete – wo sie wirklich Sinn machen
Staudenbeete sind ideal für Naturgärten, weil sie:
dauerhaft sind
wenig Pflege brauchen
das ganze Jahr Struktur bieten
Typische Anfängerfragen:
Sonne oder Halbschatten?
Lieber am Rand oder mitten im Garten?
Wie groß sollte ein Beet sein?
👉 Bewährt für Einsteiger:innen:
Staudenbeete entlang von Wegen oder Zäunen
lieber wenige, größere Beete statt vieler kleiner
robuste, heimische Pflanzen
🥕 Der Gemüsegarten – klein anfangen, klug platzieren
Der Gemüsegarten ist für viele der größte Wunsch – und gleichzeitig die größte Unsicherheit.
Wichtige Fragen:
Wo ist es sonnig (mindestens 5–6 Stunden)?
Wie weit darf der Weg sein?
Wie viel schaffe ich wirklich?
Für Naturgarten-Anfänger:innen gilt:
Der Gemüsegarten sollte nah am Haus liegen.
Je kürzer der Weg, desto öfter wird geerntet – und gepflegt.
Starte klein:
ein Beet
ein Hochbeet
ein Naschgarten mit Beeren & Kräutern
Erweitern kannst du später immer noch.
🌑 Die dunkle Ecke im Hausschatten – kein Problemort
Fast jeder Garten hat eine schattige, kühle Ecke – oft direkt am Haus.
Viele Anfänger:innen fragen:
Muss hier etwas wachsen?
Gibt es überhaupt passende Pflanzen?
Oder lasse ich es besser leer?
Die wichtigste Erlaubnis:
Nicht jede Fläche muss gestaltet werden.
Mögliche Lösungen:
ein ruhiger Sitzplatz
schattentolerante Stauden
eine Farn- oder Waldgarten-Ecke
einfach ein Beobachtungsraum
Ein Naturgarten darf auch Pausenräume haben.
☀️ Südseite – sonnig, heiß, anspruchsvoll?
Die Südseite wirkt oft wie ein Premiumplatz – kann aber herausfordernd sein.
Typische Fragen:
Was hält Hitze aus?
Muss ich hier mehr gießen?
Verbrennt mir alles?
Geeignet sind:
trockenheitsverträgliche Stauden
Kräuter
Sitzplätze mit Schatten (Baum, Pergola)
🧩 Wie viel Fläche wofür? – realistisch bleiben
Eine der stillsten, aber wichtigsten Fragen:
Wie viel Garten schaffe ich wirklich?
Gartenanfänger:innen sollten sich fragen:
Wie viel Zeit habe ich im Alltag?
Was möchte ich regelmäßig nutzen?
Was darf später wachsen oder schrumpfen?
Grundregel:
Lieber weniger Fläche bewusst gestalten als zu viel auf einmal.
🌿 Ein entlastender Gedanke
Dein Gartenplan ist kein endgültiger Entwurf.
Er ist eine freundliche Skizze für den Anfang.
Wenn du Sitzplätze, Beete und Nutzflächen nach deinem Alltag ausrichtest – nicht nach Idealbildern – entsteht ein Naturgarten, der dich trägt statt fordert.
Schritt 7: Was nicht in den Garten muss
(Ein sehr befreiender Schritt für Naturgarten-Anfänger:innen)
Dieser Schritt fühlt sich für viele überraschend gut an.
Denn beim Naturgarten geht es nicht darum, alles zu haben, sondern darum, das Richtige wegzulassen.
Du darfst dich jetzt ganz bewusst fragen:
Was lasse ich draußen – damit mein Garten drinnen ruhig bleibt?
❌ Du brauchst nicht …
🌼 jeden Trend
In Gartencentern, vom Balkon oder aus Kindheitserinnerungen kennt man sie alle:
Geranien, Petunien, Fleißige Lieschen, Stiefmütterchen.
Sie blühen sofort, sehen geschniegelt aus – und brauchen:
tägliches Gießen
ständige Aufmerksamkeit
jedes Jahr einen Neuanfang, denn sie kommen im Frühling nicht wieder!
Diesen Trend brauchst du im Naturgarten nicht.
(Okay: ein kleiner Topf für die gute Laune ist erlaubt 😉)
In deinen Beeten dürfen stattdessen robuste, heimische Stauden wachsen, die:
dicht stehen, und im Frühling von alleine wieder aufwachen
sich gegenseitig stützen, beschatten (und den Boden feucht halten)
dem Unkraut kaum eine Chance lassen
🌿 perfekte Ordnung
Ein Naturgarten ist kein Ausstellungsraum.
Ein Blatt auf dem Weg ist kein Zeichen von Vernachlässigung – sondern von Leben.
Du brauchst:
keine Rasenkanten, die mit der Nagelschere geschnitten werden
keinen "instatauglichen" Dekogarten
keinen Garten, in dem niemals etwas Unerwartetes wächst
Natur mag Struktur, aber keine Perfektion.
🥕 einen riesigen Selbstversorgergarten
Du brauchst keinen 400-Quadratmeter-Gemüseacker.
Dein Garten ist kein Bauernhof – und du bist nicht verpflichtet, dich selbst zu versorgen.
Ein paar Kräuter, Beeren oder Lieblingsgemüse reichen völlig.
Alles andere darf wachsen, wenn Zeit, Lust und Erfahrung da sind.
😵💫 einen Garten, der ständig Arbeit macht
Wenn dein Garten dich stresst, läuft etwas schief.
Ein Naturgarten soll:
dich erden
dich entlasten
nicht auf deine To-do-Liste rutschen
🌿 Bewusst vermeiden – typische Anfängerfallen
Diese Dinge sehen oft schick aus, bringen aber langfristig mehr Arbeit als Freude:
💧 Exoten & durstige Pflanzen
Sehr verbreitet – und oft unterschätzt:
stark gezüchtete Hortensien (sehr durstig, brauchen sauren Boden und speziellen Dünger um Blau zu bleiben)
Bambus (ufert aus, bildet bösartige Rhizome, die selbst den Nachbarsgarten erobern)
exotische Ziergräser (Sind Diven! Überleben den Winter nicht, müssen im Winterzusammengebunden werden um zu viel Feuchtigkeit zu vermeiden, brauchen gute Drainage...)
mediterrane Pflanzen ohne passenden Standort (sehen unglücklich aus und gehen ein)
Heimische Pflanzen sind entspannter – für dich und für die Natur.
⚙️ Teiche mit Technik
Pumpen, Filter, Strom, Wartung.
Klingt nach Natur – fühlt sich schnell nach Technikraum an.
Ein einfacher Miniteich oder sogar eine Wasserschale bringt oft mehr Leben – mit deutlich weniger Aufwand.
✂️ Kunstvoll geschnittene Ziergehölze
Japanisch inspirierte Formschnitte sehen beeindruckend aus –
aber sie wollen:
regelmäßigen Schnitt
viel Aufmerksamkeit
klare Linien (für immer)
Entspannter sind naturnahe Gehölze, die du einfach wachsen lässt.
Zum Beispiel eine Kupferfelsenbirne: wunderschön, blühend, strukturgebend – ganz ohne Schereinsatz.
🧱 Zu viele Einfassungen & Deko
Jede Kante will gepflegt werden.
Jede Figur will drumherum "sauber" sein.
Und ganz ehrlich:
Die Blüten im Naturgarten sind Dekoration genug.
🌼 Der wichtigste Gedanke dahinter
Alles, was du nicht einplanst,
musst du später nicht pflegen.
Das ist kein Verzicht.
Das ist Freiheit.
Ein Naturgarten lebt von:
Raum
Wiederholung
Ruhe
Klarheit
🌿 Für Gartenanfänge besonders wichtig
Wenn du neu im Gärtnern bist, darf dein Garten:
überschaubar sein
sich langsam entwickeln
Fehler verzeihen
Weniger ist nicht nur ruhiger – es ist auch deutlich pflegeleichter.
Ideen für die Gartennutzung (Inspiration)
(Alles darf – nichts muss)
In der Traumphase dürfen all diese Ideen nebeneinander existieren.
In der Realitätsphase helfen sie dir zu erkennen, was wirklich zu euch passt.
🌿 Orte zum Zusammensein
Terrasse mit großem Esstisch für die ganze Familie
überdachter Essplatz für lange Abende
Feuerstelle mit Grill oder Feuerschale
Pavillon oder kleines Teehäuschen, deine Gartenzeit auch bei schlechtem Wetter
🌿 Orte zum Zurückziehen
ein einsamer Liegestuhl mitten im Grünen
eine Frühstücksbank für die Morgensonne
ein Schattenplatz unter einem großen Baum
eine verborgene Meditationsecke mitten in der Natur
Hängesessel oder Schaukel – auch für Erwachsene

🌿 Orte zum Spielen & Toben
Sandkasten
Platz für ein Planschbecken oder Wasserspiel
Trampolin (mit späterem Plan B)
Rasenfläche oder Wiese als Spielfläche
Baumhaus für Groß und Klein
Wichtig: Spielbereiche verändern sich – plane sie wandelbar.
🌿 Orte zum Gärtnern & Ernten
Kräutergarten für frische Aromen beim Kochen
Naschgarten mit süßen Beeren
Beete für Gemüse
Hochbeete (rückenschonend & übersichtlich, müssen aber bewässert oder gegossen werden!)
ein Schnittblumengarten für Sträuße aus dem eigenen Garten

🌿 Orte mit Wasser
Miniteich
Teich für Frösche oder Fische
Brunnen mit sanftem Plätschern
Pool als kühle Erfrischung (pflegeintensiv – gut abwägen!)
🌿 Praktische Bereiche (sie gehören dazu)
Gartenhäuschen für Geräte
Garage, Parkplatz, Fahrradstellplätze
Platz für Müll & Mülltrennung
Kompost an einer Stelle, wo Geruch nicht stört
Wege, die sinnvoll verbinden – nicht ins Leere führen
🌿 Orte für alle Jahreszeiten
Gartensauna für Genuss auch im Winter
geschützte Sitzplätze für Frühling & Herbst
sonnige und schattige Zonen im Wechsel
Ein wichtiger Gedanke zum Schluss dieser Liste
Diese Aufzählung ist kein Plan.
Sie ist eine Sammlung von Möglichkeiten.
(Ideen sind erlaubt – Pflicht ist keine davon.)
Ein guter Naturgarten passt sich deinem Leben an
Ein pflegeleichter Naturgarten entsteht nicht durch Perfektion,
sondern durch klare Prioritäten.
Wenn der Alltag mitgedacht ist, wird der Garten:
ruhiger
schöner
langlebiger
und macht dauerhaft Freude
Wie es weitergeht
Wenn Nutzung und Prioritäten klar sind, geht es ins Konkrete:
👉 Nächstes Kapitel:
So zeichnest du deinen Gartenplan – einfach & verständlich
Oder weiterführend:
Staudenbeete im Naturgarten planen
Rasen im Naturgarten – reduzieren oder ersetzen
Gartenzimmer & Sichtschutz gestalten
Pflegeleichten Naturgarten planen – Überblick
🌿 Mein Wunsch für dich:
Plane deinen Garten so, dass er dich unterstützt –
nicht so, dass du ihm hinterherarbeitest.
Wenn du magst, machen wir als Nächstes weiter mit
👉 Gartenbereiche sinnvoll planen – Gartenzimmer konkret umsetzen
oder
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